Kyoto tourismus

Kyoto liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honschu. Die Stadt gilt als eine der schönsten Japans und war für über 1.000 Jahre Sitz des Kaisers, bis Tokio 1868 moderne Hauptstadt des Landes wurde. Bei Ihrer Ankunft am modernen Bahnhof fragen Sie sich vielleicht, wo die jahrhundertealte Tradition und Kultur der Stadt zu finden ist. Und wenn Sie vom Kyoto Tower auf das Straßennetz hinabblicken, glauben Sie womöglich, Sie seien in der falschen Stadt gelandet.

Und doch ist das alte Kyoto allgegenwärtig und befindet sich oft direkt vor Ihrer Nase. Vom Kyoto Tower geht es nach Osten zwischen den Hochhäusern der Innenstadt hindurch in die Straßen von Gion. Hier, in diesem historischen Unterhaltungsviertel, können Sie den ersten Blick auf eine der verführerischsten Traditionen Kyotos erhaschen, die Geisha. Kultiviert und wie aus einer anderen Welt ist die Geisha die Verkörperung des alten Kyoto.

Noch weiter nach Osten warten enge Gassen wie Ishibe Koji.

Lauschen Sie den Echos der Vergangenheit zwischen den Häusern im traditionellen Kyoto Stil. In Gegenden wie dieser liegen die besten Ryokans Kyotos. Diese traditionellen Herbergen stammen aus der Edo Zeit und sind der perfekte Ort zum Entspannen. Eine Rikscha Fahrt entfernt liegen die autobefreiten Straßen von Sannenzaka und Ninenzaka.

Entdecken Sie traditionelle Teehäuser und Kunsthandwerkläden und erklimmen Sie, wie Generationen von Gläubigen vor Ihnen, die nahegelegenen Tempel auf dem Hügel. Kyoto ist die „Stadt der 10.000 Schreine und Tempel“. Es dauert ein ganzes Leben, sie alle zu besuchen.

Für Kyotos Einwohner sind die Jahreszeiten sehr wichtig. Genau wie die Jahreszeiten hat jede heilige Stätte ihre eigenen Farben und ihre eigene Stimmung. Es gibt Orte, die weitläufig und minimalistisch sind, wie der Heian jing, der dem ersten und letzten Herrscher der Stadt gewidmet ist.

Und es gibt Gemütlichkeit, etwa im Shoren in Tempel, wo Sie sitzen und in Ruhe die Gärten betrachten können. Besuchen Sie Tempel, in denen Steinelemente dominieren, wie den Kiyomizu dera, einen der beliebtesten Japans. Andere Anlagen sind aus Holz gefertigt, wie der Tofuku ji, der für seine überdachten Brücken, Ahorn und Fichtentäler bekannt ist.

Wasser ist ein wesentliches Element aller heiligen Stätten Kyotos. Im Kodai ji Tempel können Sie mit Blick auf einen Kiesgarten entspannen, der für die Weite des Ozeans steht. Eine Wasserinstallation der etwas anderen Art bietet Nanzen ji.

Wandeln Sie unter den Bögen eines Aquädukts aus dem 19. Jahrhundert, das noch heute die Stadt mit Wasser versorgt. Doch von allen Tempeln Kyotos ist keiner mit dem Fushimi Inari Taisha vergleichbar.

Der dem Fuchsgott Inari gewidmete Tempel erstreckt sich über einen ganzen Berghang. Vom Hauptschrein geht es einen 4 km langen Pfad nach oben, den 10.000 Torii Tore zieren. Unterwegs gibt es Tausende kleinerer Schreine, an denen Sie beten oder eine Rast einlegen können, bevor Sie die 2 stündige Wanderung zur Spitze fortsetzen.

Das alte Kyoto finden Sie nicht nur in den Straßen und Tempeln. Sie finden es in der Burganlage Nijo und in der flüchtigen Kirschblüte, die uns an die Kostbarkeit der Zeit erinnern. Es verbirgt sich im Flüstern des Laubes, im himmlischen Licht des Bambuswalds Arashiyama und in der fast Zen artigen Gelassenheit der Stadtaffen.

Sie finden das alte Kyoto in dampfenden Schalen mit lokalen Speisen wie Shabu shabu, im gleichmäßigen Trott der Rikscha Zieher und vor allem am Abend, wenn die Stadt wie eine lebendige Laterne erstrahlt. Hier, inmitten der Lichter der Stadt, kommt dann die Erkenntnis, dass es kein altes Kyoto gibt. Kyoto ist zeitlos, es existiert sowohl in den Echos der Vergangenheit als auch in den Tönen der Neuzeit.

Während die Welt auf dem Fluss der Zeit vorüberzieht, steht Kyoto für eine Folge perfekter Momente, die es zu genießen gilt. Kyoto ist Kyoto, hier, jetzt und für immer.